Zum Hauptinhalt springen

17. April 2024: Diskussion/Vortrag : Die Vision eines geeinten Europas ohne Krieg und Faschismus – Warum es sich lohnt, weiter dafür zu kämpfen

mit Gabi Zimmer, Achim Engelberg und Martin Günther

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

RLS Brandenburg
Dortustr. 53
14467 Potsdam

Zeit
17.04.2024, 18:00 - 20:00 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Migration / Flucht, Krieg / Frieden, Südosteuropa, Westeuropa, Osteuropa
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Jorge Semprun, Eugen Kogon, Stéphane Hessel, ehemalige Buchenwaldhäftlinge, stehen symbolisch ebenso wie die italienischen Antifaschisten Spinelli, Colorno und Rossi für ein antifaschistisches Europa. In den dunkelsten Nächten des letzten Jahrhunderts entwarfen sie ihre Vision eines geeinten Europas. In diesem neuen Europa müssten Kriege und Faschismus unmöglich sein, die Menschenrechte geachtet, soziale Gerechtigkeit und eine radikale Demokratie durchgesetzt werden. Gabi Zimmer wird diese europäische Vision, ihre Geschichte und ihre Bedeutung vorstellen. Was ist aus dieser europäischen Vision geworden?

Europa ist Ziel und Hoffnung für viele Menschen, die vor Krieg, Gewalt, Hunger und Umweltkatastrophen fliehen. Geschichten von Fliehenden ähneln den Botenberichten des klassischen Dramas: In ihnen verdichten sich planetarische Konflikte. Bertolt Brecht bezeichnete sich und seinesgleichen gestern als „Boten des Unglücks“. Die Geschichten, der hier Ankommenden heute zeigen, Europa sollte stärken zusammenwachsen und kooperativer mit der Welt agieren. Das ist nicht nur ein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit. Die Alternative: Chaos. In Reportagen, Essays, Interviews, vor allem in seinem Buch „An den Rändern Europas“ erzählt der Publizist Achim Engelberg von Geschichten im Schatten der europäischen Prosperität - Geschichten von Flucht, Auswanderung und Vertreibung, von den Folgen der wirtschaftlichen Transformation in Osteuropa, von neuen und wieder entstandenen Kriegen und auch von der Hoffnung, die Menschen dennoch mit diesem Europa verbinden.

Martin Günter (Die Linke) kandidiert für das Europa-Parlament. Er wird berichten, welche Handlungsspielräume für ein friedlicheres und demokratischeres Europa er sieht und warum die Linke auf europäischer Ebene gebraucht wird.

In der Veranstaltung möchten wir einen Bogen von der europäischen Vision über die realen Entwicklungen und Erfahrungen der Menschen mit Europa bis zu den aktuellen Herausforderungen europäischer Politik schlagen und fragen, welche Gestaltungsspielräume es heute für Linke in Europa gibt.

Kooperation mit WeltTrends e.V.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg

Telefon: +49 331 8170432

Ähnliche Veranstaltungen

Das Recht des Stärkeren? – Venezuela nach dem US-Angriff , 17 Februar 2026

: Diskussion/Vortrag

Cottbus18:00 Uhr

Gespräch mit Tobias Lambert (Autor und Venezuela-Experte)

"Kriegstüchtig. Nein danke" – Plädoyer für Frieden und Völkerrecht, 26 Februar 2026

: Buchvorstellung

Senftenberg/Zły Komorow17:00 Uhr

mit Prof. Dr. Jörg Arnold (Freiburg i.Br.) und Dr. Peter-Michael Diestel (Zislow)