Filmprojekte

realisiert mit Unterstützung durch die RLS Brandenburg

Unter Nachbarn - eine Theatertour entlang der STOLPERSTEINE in Potsdam (14.8.2020)

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Eine Gruppe von Studierenden aus Potsdam hat gemeinsam mit Sharon Kotkovsky und Sabine Wiedemann einen theatralen Rundgang durch die Potsdamer Innenstadt entwickelt, der anhand der STOLPERSTEINE, des Denkmals für die Opfer des Faschismus und der beiden Standorten der Alten und der zukünftigen Synagoge von jüdischem Leben in Potsdam berichtet, von Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung, Enteignung, Ermordung, Überleben, Weiterleben und die Frage stellt, wo die Zusammenhänge sind - gestern und heute.

Das Projekt konnte mit Hilfe der Cultus UG realisiert werden, unterstützt durch die Landeshauptstadt Potsdam und auch durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Mehr zum Projekt gibt es bei facebook. Das Video kann bei youtube angesehen werden oder hier durch Klick auf das Bild oben.

Virtueller Rundgang durch die Ausstellung "Schicksal Treuhand - Treuhand-Schicksale" (März 2020 in Cottbus)

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Vom 20. - 25. März 2020 sollte die Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg un der Bürgerinitiative "Stadtpromenade für alle" in Cottbus/Chóśebuz gezeigt werden. Da die Veranstaltung aufgrund der Kontaktbeschränkungen im März nicht durchgeführt werden konnte, wurden ausgewählte Ausstellungsinhalte im Videoformat zusammengestellt.

Die Stadtpromenade, eine große Brachfläche in der Cottbuser Innenstadt, motivierte die Bürgerinitiative „Stadtpromenade für alle“, diese Ausstellung nach Cottbus zu holen. Die Treuhandliegenschaftsgesellschaft ermöglichte die Privatisierung wichtiger Teile des Stadtzentrums und legte damit den Grundstein für ihren Abriss. Sogenannte Investoren versprachen viel und hielten nichts. Heute gibt es in Cottbus statt einer intakten Stadtpromenade eine hässliche Brache. Alles geschah über die Köpfe der Bürger*innen hinweg. Diese Zerstörungen und Ignoranz sind typisch für die Nachwendezeit. 

Im Mai 2020 konnte die Ausstellung dann immerhin an zwei Wochenenden in der bühne8 in Gänze besichtigt werden.