Bei der RLS Brandenburg erschienene Publikationen von Dr. Detlef Nakath

Raimund Krämer / Detlef Nakath (Hrsg.): 

Naher Osten und Europa Herausforderungen einer Nachbarschaft 

Potsdam 2016

Der Nahe Osten bricht zusammen. Gewalt, Zerstörungen, Vertreibung und Flucht sind die Folge. Eine neue Ordnung ist in der Region nicht in Sicht. Die Lösung der Konflikte ist dringend notwendig, denn sie sind eine Gefahr für die Weltpolitik. Auch das Verhältnis zwischen Europa und dem Nahen Osten ist betroffen. Welche Rolle spielen Europa und speziell Deutschland in diesem Raum? In dem Sammelband setzen sich Autorinnen und Autoren kenntnisreich und kritisch mit historischen und aktuellen Entwicklungen auseinander und plädieren für einen konstruktiven Neuansatz in den Beziehungen zum Nahen Osten.


Detlef Nakath / Wilfried Telkämpfer (Hrsg.): 

Europa in Debatte Überlegungen aus linker Perspektive

Potsdam 2014

Zwei Jahrzehnte nach den Verträgen von Maastricht befindet sich die Eu in einer schweren Krise. Der Euro- einst als Katalysator für ein stärkeres Europa konzipiert – erweist sich zunehmend als Spaltpilz für das europäische Integrationsprojekt.  Es ist nicht nur eine Krise des Euro, sondern auch eine der Maatricht-Architektur und des Neoliberalismus. Die aktuellen Lösungsversuche gehen mit einem zunehmenden Autoritarismus einher. Es wachsen Frustration, Distanz und Kritik der Menschen gegenüber diesem Europa. Die Linke in Europa muss sich der Krise stellen und kann sie als Chance nutzen.

Der vorliegende Band sammelt Beiträge einer von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg im Oktober 2013 ausgerichteten Konferenz, die sich dieser Herausforderung annahm. 


Dörte Putensen / Detlef Nakath (Hrsg.):

Unrechtsstaat DDR?
Sichtweisen in europäischen Nachbarländern

Potsdam 2012

Der Terminus „Unrechtsstaat“ ist unter Historikern und Juristen gleichermaßen umstritten. Eine wissenschaftlich haltbare Definition des Begriffs gäbe es weder in der Rechtswissenschaft noch in den Sozial- und Geisteswissenschaften, urteilte der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages im März 2009. Dennoch wird in politischen Diskussionen oft das Gegensatzpaar „Rechtsstaat – Unrechtsstaat“ verwendet. Dabei geht es zumeist darum, die politische Ordnung eines Staates, der als Unrechtsstaat gebrandmarkt wird, von einem rechtsstaatlich strukturierten System abzugrenzen und moralisch zu diskreditieren. Insbesondere auf die DDR wird der Begriff „Unrechtsstaat“ immer wieder angewandt. Eine wissenschaftliche Begründung wird indes nicht geliefert.

Welche Sichten zu dieser Problematik dominieren außerhalb Deutschlands  in verschiedenen europäischen Nachbarländern? Diese Problematik diskutieren auch anhand persönlicher Erfahrungen namhafte Wissenschaftler aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien und Polen mit deutschen Kolleginnen und Kollegen am 14. Juni 2012 in Potsdam. Sie setzen damit eine 2009 begonnene Veranstaltungsreihe fort, in der die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg ihre Besucher mit Sichtweisen in europäischen Nachbarländern auf den vor mehr als 20 Jahren vollzogenen Weg in die deutsche Einheit konfrontieren möchte.


Detlef Nakath / Gerd-Rüdiger Stephan (Hrsg.): 

Deutsche Außenpolitik im Nahen Osten 

Potsdam 2011

Das 14. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik widmete sich am 2. und 3. November 2010 im Potsdamer Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte der deutschen Außenpolitik im Nahen Osten. Gegenstand war in besonderem Maße die politische Sicht beider deutscher Staaten sowie des vereinigten Deutschlands auf das israelisch-palästinensische Verhältnis.

An der zweitägigen Veranstaltung nahmen Politiker, Diplomaten und Wissenschaftler aus Deutschland sowie aus Israel und Palästina teil. An den Podiumsdiskussionen beteiligten sich die früheren DDR-Diplomaten Heinz-Dieter Winter, ehemaliger Vize-Außenminister der DDR, Arne Seifert, Wolfgang Grabowski und Fritz Balke sowie die Wissenschaftler Karin Kulow und Klaus Timm. Der vorliegende Band enthält darüber hinaus die Beiträge von Angelika Timm, Leiterin des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv, und Peter Schäfer, Leiter des Palästina-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Ramallah.


Detlef Nakath / Dörte Putensen (Hrsg.):

Der Weg in die deutsche Einheit.
Die Sicht der Nachbarn

Potsdam 2010

Am 3. Oktober 1990 - vor nunmehr zwanzig Jahren - trat die DDR entsprechend dem Artikel 23 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bei. Der in extremem Tempo ausgearbeitete und von Bundestag und Volkskammer ratifizierte Einigungsvertrag trat an diesem Tage in Kraft.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg hat die breit geführte Debatte um den historischen Platz der Jahre 1989/90 in der deutschen Geschichte zum Anlass genommen, um in einer Konferenz am 27. Mai 2010 in Potsdam unterschiedliche Sichtweisen zum Thema "Der Weg in die deutsche Einheit. Die Sicht der Nachbarn" zu diskutieren.

Der vorliegende Tagungsband enthält Beiträge von Daniela Fuchs-Frotscher (Berlin), Seppo Hentilä (Helsinki), Hannes Hofbauer (Wien), Anton Latzo (Langerwisch), Hans Modrow (Berlin), Detlef Nakath (Potsdam), Krysztof Pilawski (Warschau), Dörte Putensen (Potsdam/Greifswald), Gregor Putensen (Greifswald), Gerd-Rüdiger Stephan (Berllin) und Angelika Timm (Tel Aviv).


Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd-Rüdiger Stephan (Hrsg.):

Der Honecker-Besuch in Bonn.
Vorbereitung – Verlauf – Bedeutung

Potsdam 2008

„Mindestens drei Voraussetzungen waren nötig, damit sich die Höchstverantwortlichen von Bundesrepublik und DDR zusammensetzen konnten.
1. Die „Großwetterlage" musste es erlauben, so nannte Honecker das Verhältnis der beiden bestimmenden Großmächte Amerika und Sowjetunion.
2. Die ideologische und politische Feindschaft zwischen den deutschen Staaten musste sich soweit gemildert haben, dass ein sachliches Gespräch möglich erschien.
3. Die Personen, die zusammenkommen sollten, durften einander nicht in einem Maße verabscheuen, das ihnen eine persönliche Begegnung verbot." (Peter Bender)

Der vorliegende Band dokumentiert das 11. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg. Diskutiert wurden die Begegnungen der Vertreter der Bundesrepublik und der DDR auf höchster staatlicher Ebene, wobei dem Honecker-Besuch in Bonn im Jahre 1987 besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Wie in den bisherigen Veranstaltungen dieser Reihe kamen namhafte Wissenschaftler und Zeitzeugen zu Wort: Egon Bahr, Peter Bender, Hans Otto Bräutigam, Henry Köhler, Rolf Muth, Hermann Freiherr von Richthofen, Hans Schindler, Karl Seidel, Ernst Günter Stern, Hans Voß und Peter Jochen Winters.


Detlef Nakath (Hrsg.):

Aggression auf Filzlatschen?
Gespräche mit dem Außen- und Deutschlandpolitiker Egon Bahr

Potsdam 2008

Als Egon Bahr am 15. Juli 1963 in einer Rede an der Evangelischen Akademie in Tutzing sei­ne Formel vom „Wandel durch Annäherung" prägte, stieß er bei zahlreichen Politikern in Ost und West auf großen Widerstand. Selbst politi­sche Freunde und Weggefährten standen sei­ner und Willy Brandts Strategie reserviert bis kritisch gegenüber. Herbert Wehner bezeichne­te sie als „Ba(h)ren Unsinn" In der DDR - dem Hauptadressat dieser Politik - konterte Außen­minister und SED-ZK-Mitglied Otto Winzer die in Tutzing formulierte politische Zielsetzung mit der Einschätzung, „Wandel durch Annäherung" sei nichts anderes als „Konterrevolution auf Filz­latschen".

Der vorliegende Band vereint insgesamt neun Interviews und Gespräche mit Egon Bahr sowie biografische Artikel über den herausragenden Außen- und Deutschlandpolitiker.


Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd-Rüdiger Stehphan (Hrsg.):

,,Wer zu spät kommt…“
Zur Außen- und Deutschlandpolitik am Ende der achtziger Jahre

Potsdam 2007

Gegenstand des 10. Potsdamer Kolloquiums zur Außen- und Deutschlandpolitik im Oktober 2006 waren die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, dem Vorspiel zum letzten Kapitel der Exisenz der DDR und der vierzigjährigen Geschichte deutsch-deutscher Beziehungen.

Der vorliegende Band dokumentiert vor allem die Podiumsgespräche über die Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten, den SED-SPD-Dialog und das Verhältnis der DDR zu osteuropäischen Reformversuchen. Als Zeitzeugen und Wissenschaftler kommen u. a. Klaus-Dieter Ernst, Valentin Falin, Karl Feldmeyer, Wolfgang Grabowski, Herbert Häber, Oskar Lafontaine, Detlef Nakath, Horst Neubauer, Otto Pfeiffer, Siegfried Prokop, Rolf Reißig, Gerd Vehres und Jürgen van Zwoll zu Wort. 


Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd Rüdiger Stephan (Hrsg.):

Die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Voraussetzungen – Ergebnisse – Wirkung

Potsdam 2006

Zu den wirkungsvollsten Prozessender internationalen Politik nach 1945 gehört die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) mit ihrem Ergebnis, der Schlussakte von Helsinki und zahlreichen Folgetreffen in den 70er und 80er Jahren. Angesichts der Konfrontation im Kalten Krieg, der Gegensätze der beiden deutschen Staaten und der beiden gesellschaftlichen Systeme in Europa war der KSZE-Prozess erstmalig und einzigartig.

Der vorliegende Band dokumentiert das 9. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik, das die Voraussetzungen, Ergebnisse und Wirkungen der KSZE diskutierte. Enthalten sind Beiträge von Egon Bahr, Peter Bender, Siegfried Bock, Harald Neubert, Jürgen Nötzold, Siegfried Schwarz, Arne C. Seifert und Hans Voß, die durch die Schlussakte von Helsinki und ausgewählte Dokumente ergänzt werden.


Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd Rüdiger Stephan (Hrsg.):

Zwischen Mauerfall und Beitritt.
Zur Außen- und Deutschlandpolitik der DDR im letzten Jahr ihres Bestehens

Potsdam 2005

Auf dem 8. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik debattierten Publizisten, Wissenschaftler und Zeitzeugen die Situation der DDR und ihrer Außenpolitik in der Zeit zwischen dem Mauerfall und dem Beitritt des Landes zur Bundesrepublik. Die Herausgeber dokumentierten mit dem vorliegenden Band die Tagung und erweitern mit Artikeln, Interviews und Dokumenten das Bild über die sich wandelnden Grundlagen, Absichten und Rahmenbedingungen der DDR-Außenpolitik in der Zeit der Regierungen Modrow und de Maizière. Das Buch enthält Beiträge von Siegfried Bock, Helmut Domke, Gerd König, Lothar de Maizière, Detlef Nakath, Wilfriede Otto, Siegfried Schwarz, Gerd-Rüdiger Stephan, Gerd Vehres, Karsten D. Voigt, Hans Voß, Erich Wetzel und Jürgen von Zwoll.


Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd Rüdiger Stephan (Hrsg.):

BERLIN und BONN in New York.
Die beiden deutschen Staaten in den Vereinten Nationen

Potsdam 2004

Am 18. September 1973 wurden die beiden deutschen Staaten Mitglied der UNO. Doch während die Mitgliedschaft in der Weltorganisation für die DDR mit der Vereinigung 1990 endete, setzte die bundesdeutsche Repräsentanz ihre Arbeit und Politik fort. Das 7. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg widmete sich fast genau 30 Jahre später diesen historischen Ereignissen und zog mit Zeitzeugen und heutigen Außenpolitikern und Experten eine Bilanz der Zeit von Berlin und Bonn in New York.

Der vorliegende Band enthält u. a. Beiträge von Horst Grunert, Peter Dietze, Bernhard Neugebauer und Detlef Nakath sowie darüber hinaus zahlreiche zeithistorische Dokumente, die einen facettenreichen Einblick in das damalige politische Geschen ermöglichen.


Detlef Nakath / Gerd-Rüdiger Stephan (Hrsg.):

Entweder es geht demokratisch oder es geht nicht. Klaus Höpcke „Bücherminister“ der DDR, Parlamentarier in Thüringen, Unbotmäßiger Streiter für sozialistische Politik. Kolloquium anlässlich seines 70. Geburtstages November 2003

Schkeuditz 2004

Am 2. November 2003 beging der gelernte Journalist und langjährige Vize-Kulturminister der DDR, der PDS-Politiker Klaus Höpcke, seinen 70. Geburtstag.

Aus diese, Anlass hatten der Berliner Verein zur Förderung von Politik, Bildung und Kultur „Helle Panke“ und die Potsdamer „Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg“ gemeinsam mit dem “Thüringer Forum für Bildung und Wissenschaft „in einem Kolloquium Höpckes bisherigen Lebensweg und sein politisches Wirken vor und nach der Wende im Herbst 1989 mit durchaus kontroversen Sichtweisen über die DDR-Kulturpolitik diskutiert.

Sein Lebensweg bis 1990 war nicht der eines Dissidenten. Höpcke hat sich immer engagiert für die DDR, die er für die bessere Alternative zur Bundesrepublik hielt, eingesetzt. Dabei musste er sich verschiedentlich Kritik der Obrigkeit gefallen lassen. Dennoch hat er seinen Politischen Entscheidungsspielraum zumeist ausgeschöpft, gelegentlich auch überschritten. Im Herbst 1989 durchbrach er die Sprachlosigkeit aus den Führungsetagen. Er trat öffentlich für eine veränderte DDR ein. Dem entsprach sein später formuliertes Credo: „Entweder es geht demokratisch oder es geht nicht. “ Diese Forderung immer gerecht zu werden, erwies sich seit Anfang der Neunziger Jahre auf andere Weise erneut als nicht einfach.


Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd Rüdiger Stephan (Hrsg.):

Der deutsch – deutsche Grundlagenvertrag Umstände, Wirkungen, Sichtweisen

Potsdam 2003

"Früher hatten wir keine Beziehungen, jetzt haben wir wenigstens schlechte Beziehungen. Und das ist ein Fortschritt." Mit diesem Wortenresümierte Egon Bahr am 21. Dezember 1972 vor der Presse die soeben erfolgte Unterzeichnung des Grundlagenvertrages zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Dieser Grundlagenvertrag war eines der wichtigsten Dokumente in der Geschichte der Bundesrepublik und der DDR. Er war die vertragliche Basis für die Beziehungen für die beiden Staaten bis zur Vereinigung im Jahre 1990 und bewies den Willen und die Fähigkeit zum Interessenausgleich von Ost-Berlin und Bonn.

In dem Band äußern sich prominente Zeitzeugen und Wissenschaftler zu Hintergründen und Wirkungen des Grundlagenvertrages zwischen der Bundesrepublik und der DDR: Egon Bahr, Werner Baumgärtel, Peter Bender, Dietmar Keller, Rolf Reißig, Klaus Schütz, Karl Seidel, Ernst Günter Stern, Hans Voß und Peter Jochen Winter.


Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd Rüdiger Stephan (Hrsg.):

BERLIN BONN MOSKAU.
Das Dreiecksverhältnis zwischen neuer Ostpolitik und Deutscher Einheit

Potsdam 2001

Unter dem Titel "Berlin - Bonn - Moskau. Das Dreiecksverhältnis zwischen neuer Ostpolitik und Deutscher Einheit" fand im Herbst 2000 das 4. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik statt. Der vorliegende Band dokumentiert den Eröffnungsvortrag von Peter Bender und die Statements der Zeitzeugen Julian Bartosz, Werner Eberlein, Hans Schindler, Ernst Günter Stern und Hans Voß. Der Abschlussvortrag von Igor Maximytschew zum aktuellen deutsch-russischen Verhältnis rundet die Publikation ab.

Mehrere Artikel der Herausgeber geben darüber hinaus einen aufschlussreichen Einblick in die konkreten historischen Zusammenhänge der Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten und der Sowjetunion. Die Publikationen "Konflikt - Konfrontation - Kooperation. Deutsch-deutsche Bezihungen in 40 Jahren Zweistaatlichkeit", "... abgegrenzte Weltoffenheit ... Zur Außen- und Deutschlandpolitik der DDR" sowie "'... sofort, unverzüglich.' Der Fall der Mauer am 9. November 1989'" werden durch diesen Band inhaltlich fortgesetzt.


Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd Rüdiger Stephan (Hrsg.):

„…sofort, unverzüglich.“
Der Fall der Mauer am 9. November 1989

Potsdam 2000

Unter dem Titel "'...sofort, unverzüglich'. Der 9. November 1989 - Zehn Jahre nach dem Fall der Mauer"  fand im Herbst 1999 das 3. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik mit Zeitzeugen und Wissenschaftlern statt. Der vorliegende Band dokumentiert die Podiumsdiskussionen, in denen die unmittelbaren Ereignisse des Mauerfalls ebenso wie die militärpolitischen Hintergründe debattiert wurden. Darüber hinaus werden die im laufe der Veranstaltungen eingereichten Beiträge veröffentlicht und durch die Wiedergabe wichtiger Passagen der Tagung des SED-Zentralkomitees am 9. und 10. November 1989 die politische Lage der DDR illustriert.

In diesem Buch kommen Zeitzeugen wie Heinz Geschke, Theodor Hoffmann, Gerhard Lauter, Igor Maximytschew, Gerhard Niebling, Elmar Schmähling, Goerg Schert, Fritz Streletz und Markus Wolf sowie die Publizisten Peter Bender und Hans-Hermann Hertle zu Wort.

Die Publikationen "Konflikt - Konfrontation - Kooperation. Deutsch-deutsche Bezihungen in 40 Jahren Zweistaatlichkeit" und "... abgegrenzte Weltoffenheit ... Zur Außen- und Deutschlandpolitik der DDR" werden durch diesen Band inhaltlich fortgesetzt.

Daniel Küchenmeister / Detlef Nakath / Gerd Rüdiger Stephan (Hrsg.):

… abgegrenzte Weltoffenheit …
Zur außen und Deutschlandpolitik der DDR

Potsdam 1999

Unter dem Titel "Abgegrenzte Weltoffenheit ..." fand im NOvember 1998 das 2. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik mit Wissenschaftlern und Zeitzeugen aus beiden deutschen Staaten statt.

Der vorliegende Band veröffentlicht die überarbeiteten Beiträge dieser Veranstaltung zu den wichtigsten außenpolitischen Aktivitäten der DDR sowie über das komplizierte Feld der deutsch-deutschen Beziehungen.

Behandelt werden u.a. die Rolle der DDR im Rahmen des KSZE-Prozesses, in der Organisation der Vereinten Nationen, im Warschauer Pakt sowie die wissenschaftlichere Beratung außenpolitischer Aktivitäten.

Der ehemalige Westabteilungsleiter des SED-Zentralkomitees, Herbert Häber, äußert sich in einem Interview zu seiner Verantwortung bei der Gestaltung der politischen Beziehungen zwischen Bonn und Ost-Berlin.

Autoren des Bandes sind neben den Herausgebern die Wissenschaftler Peter Bender, Werner Hänisch und Jürgen Nitz sowie die früheren Diplomaten Bernhard Neugebauer, Hans Schindler und Hans Voß.


Jürgen Hofmann / Detlef Nakath (Hsg.):

Konflikt - Konfrontation - Kooperation.
Deutsch-Deutsche Beziehungen in Vierzig Jahren Zweistaatlichkeit

Potsdam 1998

"Konflikt - Konfrontation - Kooperation" vereint zwölf Beiträge zur Vorgeschichte, zum historischen Platz und zu den Wirkungen des deutsch-deutschen Grundlagenvertrages von 1972, zur Verhandlungsdiplomatie zwischen Bonn und Ost-Berlin, zur Geschichte des innerdeutschen Handels, zu Projekten deutsch-deutscher Wissenschaftskooperation, zur FDJ-Westarbeit, zur deutschlandpolitischen Debatte im linken Spektrum der Bundesrepublik sowie zu den deutsch-deutschen Beziehungen auf höchster Ebene am Ende der achtziger Jahre. Hinzu kommt eine persönliche Erinnerung zur Einflussnahme der sowjetischen Führung auf die Deutschlandpolitik der SED in der Ära Honecker. Es entsteht ein facettenreichen Bild der vielfältigen deutsch-deutschen Beziehungen auf politischem, wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Gebiet.

Als Autoren arbeiteten mit: Stefan Bollinger, Peter Brandt, Clemens Burrichter, Herbert Häber, Michael Herms, Jürgen Hofmann, Claus Krömke, Herbert Mayer, Detlef Nakath, Siegfried Prokop, Jörg Roesler und Gerd-Rüdiger Stephan.