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Dokumentation : Das Unsichtbare sichtbar machen

Reproduktionsarbeit, Biotechnologie und geschlechtliche Arbeitsteilung. „Luxemburg-Lecture“ mit Silvia Federici und Melinda Cooper

Wichtige Fakten

Datum
21.06.2012
Veranstalter
Barbara Fried,
Mit
Silvia Federici (Feministische Theoretikerin, New York) und Melinda Cooper (Soziologin, Sydney)
Themenbereiche
Ungleichheit / Soziale Kämpfe, Gesellschaftliche Alternativen, Gesellschaftstheorie, Geschlechterverhältnisse, Feminismus

Details

In den 1970er-Jahren haben Feministinnen wie Silvia Federici Reproduktionsarbeit ins Zentrum politischer Diskussion gerückt: meist unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt, Sorgearbeit sowie Mutterschaft sind konstitutiv für eine kapitalistische Produktionsweise, werden jedoch als Ausdruck von Weiblichkeit naturalisiert und entpolitisiert. Im transnationalen Kapitalismus übernehmen zunehmend Migrantinnen diese schlecht bezahlten Haus- und Pflegdienstleistungen.

Mit den Reproduktions- und Biotechnologien treten neue Weisen hinzu, wie der reproduktive Geschlechterkörper zur Ware wird. Melinda Cooper analysiert die Tätigkeiten von Frauen, die Eizellen oder Embryonen zur Verfügung stellen, als Arbeit, um deren ökonomische Relevanz sichtbar zu machen. Sie knüpft damit an die feministisch-marxistische Diskussion um Reproduktionsarbeit an.

Silvia Federici und Melinda Cooper diskutieren, wie sich die Reproduktionsbedingungen von Arbeit und Leben im Neoliberalismus verändern. Welche politischen Strategien stehen angesichts veränderter Reproduktionsverhältnisse heute auf der Tagesordnung?

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Gruppe kitchen_politics (kitchen_politics@riseup.net) statt.

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